Was bedeutet Hedging in der Energiewirtschaft?
Hedging bezeichnet die gezielte Absicherung von Preis- oder Mengenrisiken durch geeignete Gegenpositionen oder Beschaffungsgeschäfte.
Ein Energieversorger kann beispielsweise einen Teil seines erwarteten zukünftigen Bedarfs bereits heute zu einem vereinbarten Preis beschaffen.
Dadurch wird das Preisrisiko für diesen Teil des Portfolios reduziert. Gleichzeitig kann das Unternehmen nicht mehr vollständig von später sinkenden Preisen profitieren.
Hedging ist daher keine Methode zur sicheren Erzielung des niedrigsten Preises, sondern ein Instrument des Risikomanagements.
Fachlich geprüft von Achim Kohberger, Geschäftsführender Gesellschafter · Stand: